Vertrauen zwischen Kunst und Farbe aufbauen
Am Dienstag, dem 22. September, um 18:00 Uhr findet im Monumentalkomplex San Francesco ein Treffen mit Monsignore Derio Olivero und Maura Anfossi statt. Moderation: Massimiliano Cavallo, Herausgeber von La Guida.
Ein Dialog zwischen Kunst, Farbe, Emotion und Spiritualität, der die Bedeutung von Vertrauen und die Beziehung zum eigenen Inneren erforscht. Dies ist das Leitthema der Veranstaltung „Vertrauen durch Kunst und Farbe stärken“, die am Dienstag, den 22. September um 18:00 Uhr im Complesso Monumentale di San Francesco stattfindet. Zu den Referenten gehören Monsignore Derio Olivero, Bischof von Pinerolo, und Maura Anfossi, Psychotherapeutin und Journalistin sowie Leiterin der Psychologieabteilung des Krankenhauses Santa Croce. Die Moderation übernimmt Massimiliano Cavallo, Redakteur der Wochenzeitschrift „La Guida“. Im
Mittelpunkt des Gesprächs steht die Farbe als Werkzeug der inneren Erkundung – eine universelle und unmittelbare Sprache, die uns mit unseren Gefühlen verbindet und uns hilft, unsere Beziehungen zu anderen und die tiefsten Fragen des Daseins zu hinterfragen. Kunst und Farbe werden somit als Schlüssel zu einer persönlichen und spirituellen Dimension präsentiert, auf einer Reise, die uns einlädt, das Wesentliche wiederzuentdecken, eine offenere und vertrauensvollere Sicht auf uns selbst und andere zu entwickeln und Raum für Dankbarkeit und Staunen zu schaffen.
Das Gespräch wird von den Büchern der beiden Protagonisten inspiriert: „Grati e fiduciosi: imparare la fiducia con l'arte“ von Derio Olivero und „Emozioni a colori: breve guida per ritrovare il sé autentico“ von Maura Anfossi. Durch die unterschiedlichen, aber sich ergänzenden Perspektiven der Autoren verbindet das Treffen die künstlerische, psychologische und spirituelle Dimension und bietet dem Publikum die Möglichkeit, über Emotionen und das stets gegenwärtige Bedürfnis nach einer authentischen Verbindung zum eigenen Inneren zu diskutieren.
Das Treffen findet im Rahmen der Ausstellung „Sacrum“ statt, die sich dem Thema des Heiligen und seinen anthropologischen und existenziellen Dimensionen widmet. Die Ausstellung bietet den idealen Rahmen für eine Reflexion, die, ausgehend von der Kunst, die großen Fragen menschlicher Erfahrung, Sinnfindung, Beziehungen und innerer Erkundung aufwirft.
Die Veranstaltung dient gleichzeitig als Vorbote der dritten Ausgabe des Festivals „Il territorio si racconta“, das von der Wochenzeitschrift „La Guida“, der Diözesanstiftung und weiteren lokalen Kulturorganisationen gefördert wird. Eine Reise, die Kultur als Instrument für Dialog, Verständnis und die Wertschätzung lokaler Erfahrungen und Identitäten in den Mittelpunkt stellt.
„Vertrauen zwischen Kunst und Farbe kultivieren“ möchte ein offener und zugänglicher Treffpunkt sein, der sich nicht nur an Kunstliebhaber richtet, sondern an alle, die das Bedürfnis verspüren, innezuhalten und über ihre Gefühle und die Sinnfragen des Alltags nachzudenken.
Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle offen.