STEINWÄCHTER – Erinnerung und Zukunft der alpinen Befestigungsanlagen von Cuneo – Konferenz
Inmitten der Berge der Cuneo-Täler erheben sich imposante Festungsanlagen, die seit Jahrhunderten die Grenzen und die Alpendörfer bewachen. Diese „steinernen Wächter“ sind nicht nur militärische Relikte, sondern ein lebendiger Bestandteil der regionalen Identität.
Die Konferenz, ein mehrjähriges Projekt, entstand aus dem Wunsch heraus, diese Anlagen wiederzuentdecken und aufzuwerten und so das historische Gedächtnis in ein gemeinsames Erbe zu verwandeln.
Die Untersuchung beleuchtet in dieser ersten Phase die Entwicklung der Verteidigungsanlagen zwischen der Reformation im 18. Jahrhundert und der Albertinischen Ära im 19. Jahrhundert in den Festungen Demonte, Vinadio und Limone Piemonte – strategischen Knotenpunkten entlang der Hügelketten Maddalena, Lombarda und Tenda. Hier passte sich die Militärarchitektur den Veränderungen der Kriegsführung und der Macht der Artillerie an.
Ein besonderer Bereich ist der Wiedergeburt der Festung Vinadio gewidmet: Seit dem Erwerb durch die Gemeinde im Jahr 2016 wird der Komplex von einem Symbol der Verteidigung zu einem Ort der Kultur und Inklusion umgestaltet, an dem die Mauern wieder Raum für die Teilhabe der gesamten Gemeinde bieten.
Referenten:
Daniele De Angelis – Architekt mit Leidenschaft für Militärarchitektur des 19. und 20. Jahrhunderts.
Massimo Robotti – Experte für Militärgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Anna Bertola – Leiterin der Denkmalpflegeabteilung der Gemeinde Cuneo, zuvor Leiterin des Technischen Büros der Gemeinde Vinadio.
Davide De Luca – Direktor der Artea-Stiftung.
Loris Emanuel – Präsident des Bergverbands Stura-Tal.
Einführung und Moderation: Roberto Audisio – Delegationsleiter des FAI Cuneo.
Unter der Schirmherrschaft von: Gemeinde Cuneo, Cuneo Mountain Festival, Bergverband Stura-Tal, Gemeinden Demonte, Limone P.te., Vinadio.
In Zusammenarbeit mit: Artea-Stiftung
. Mit Unterstützung der: CRC-Stiftung.
Freier Eintritt, solange Plätze verfügbar sind
