Spiegel des Mittelalters: Thomas III. von Saluzzo und die Miniaturen eines edlen Spiels
Eine einzigartige Gelegenheit, in eines der literarischen und künstlerischen Meisterwerke des mittelalterlichen Piemont einzutauchen: die Präsentation des Bandes „Das edle Spiel des fahrenden Ritters. Die Miniaturen aus dem Buch von Thomas III. von Saluzzo“ von Marco Piccat, erschienen bei Araba Fenice.
Das Werk enthüllt den Reiz des „Livre du Chevalier Errant“, der allegorischen Autobiografie von Thomas III., Markgraf von Saluzzo (1356–1416), und insbesondere die reiche Ikonografie seiner Miniaturen. Dieser Band ist nicht nur eine Hommage an einen wegweisenden Text der höfischen Literatur, sondern auch eine Brücke zwischen der Geschichte des Piemont und der großen Kultur Europas.
Die Präsentation wird von hochrangigen Gästen begleitet: Marco Piccat, Autor, Dozent und Herausgeber der Ausgabe; Cristina Clerico, Kulturdezernentin der Gemeinde Cuneo, die die Anwesenden institutionell begrüßen und die Bedeutung dieser Initiative für die Stadt hervorheben wird; Stefania Chiavero, Direktorin der Stadtbibliothek Cuneo, wird die Bedeutung des Werkes im Kontext des lokalen und nationalen Bucherbes erörtern. Die Veranstaltung wird von Roberto Audisio, Leiter der FAI-Delegation Cuneo, moderiert. Sie
wird von der FAI-Delegation Cuneo gefördert, die den engen Zusammenhang zwischen Denkmalpflege und -verständnis betont. „Die Förderung des Bewusstseins für und die Verbreitung von Werken wie ‚Der irrende Ritter‘ ist für uns unerlässlich“, so Roberto Audisio. „Wissen ist der Kern der FAI: Nur wenn wir den Reichtum unserer Geschichte und Kunst verstehen, können wir sie bewusst bewahren und an zukünftige Generationen weitergeben. Dieses Buch ist der Schlüssel zu einem Schatz unserer Vergangenheit.“
Die Veranstaltung verbindet Lokalgeschichte, Hochphilologie und Kunstgeschichte und ist offen für alle Interessierten, die ein faszinierendes und wenig bekanntes Kapitel des piemontesischen Mittelalters entdecken möchten.
Eintritt frei.
Unter der Schirmherrschaft der Stadt Cuneo.
Mit Unterstützung der Fondazione CRC.
Freier Eintritt, solange Plätze verfügbar sind