SOHN VON TROJAN VON UND MIT PAOLO CEVOLI
In diesem neuen Monolog erzählt Paolo Cevoli die legendäre Reise des Aeneas auf ironische und zeitgenössische Weise nach und vergleicht sie mit anderen Reisen, die die Geschichte der Menschheit geprägt haben: von Christoph Kolumbus bis Rotkäppchen, vom Wikingerprinzen Ragnar bis zu seinem Vater Luciano, der in den 1950er Jahren nach Australien auswanderte.
Aeneas, ein besiegter Held, flieht aus dem brennenden Troja. Er trägt seine Götter in den Taschen, seinen Vater auf den Schultern und seinen kleinen Sohn an der Hand: seine Wurzeln und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Nach tausend Abenteuern erreicht er die Mündung des Tibers, wo er eine säugende Sau findet – ein prophetisches Zeichen, wo er Halt machen soll. Während die Frauen Focaccia zubereiten, opfern die trojanischen Verbannten die Sau und ihre Ferkel. Die epische Reise des Gründers Roms endet mit einem Picknick von Porchetta-Sandwiches.
Diese und viele andere Episoden aus Vergils Gedicht bilden den Kern von Paolo Cevolis Erzählung, die die Werte und Wurzeln des italienischen Volkes wiederentdeckt. Genau wie Vergil die Aeneis verfasste, um eine edle Abhängigkeit von den alten Römern, unseren Vorfahren, zu begründen. Er argumentierte: Lieber die Kinder von niemandem zu sein, als die Kinder Trojas.
Eintrittspreise: Parkett und Logen 40,00 Euro,
Balkon 38,00 Euro,
1. Galerie 34,50 Euro,
2. Galerie 28,00 Euro,
Plätze mit eingeschränkter Sicht 28,00 Euro