Retuschieren
In der Gesellschaft der vierten industriellen Revolution gibt es nur ein wahres Gebot: Produktivität. In einer Welt, in der das rasende Tempo der Maschinen die Zeit diktiert und Entwicklung zum erstrebenswerten Ziel wird, ist es möglich, Mensch zu bleiben? In eine apathische und sterile Welt geworfen, versucht eine Gruppe von Menschen, ihre Beziehungen zu bewahren und sich nicht den obsessiven Anforderungen der neuen Welt 4.0 zu beugen. Auf dem schmalen Grat der Wahl beschließt diese kleine Gemeinschaft, die Berührung, die einst intimen Kontakt mit anderen ermöglichte, in eine erneute Berührung zu verwandeln – einen Akt der autonomen Veränderung, der dazu führt, dass sich die Individuen „zu einem Objekt reduzieren“, um dem Rhythmus der Maschine zu folgen. Wenn wir uns tatsächlich nur in den Augen anderer erkennen, wie weit können wir gehen, um uns nicht völlig zu verlieren? Die Unterdrückung am Fließband wird zur Grenze zwischen mir und denen vor mir.
Eintrittspreis: 5 Euro.
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