MATERIE UND ERINNERUNG: Die Villa von Costigliole Saluzzo: Materialien und Bautechniken in der römischen Zeit. Experimentelle Archäologie – Konferenz
Materie und Erinnerung: In Costigliole Saluzzo erwacht ein piemontesisches „Pompeji“ zu neuem Leben. Entdecken Sie die Geheimnisse einer prächtigen römischen Villa anhand bisher unbekannter Artefakte und experimenteller Archäologie. Eine einzigartige Reise, die Ihnen die Genialität und den Alltag der antiken Erbauer hautnah erleben lässt.
Im Herzen des römischen Piemont gibt eine der größten rustikalen Villen der westlichen Cisalpinen Region (3 Hektar) erneut ihre Geheimnisse preis. Die archäologische Mission der Universität Turin, die seit 2003 aktiv ist, hat einen außergewöhnlichen Monumentalkomplex freigelegt, der die erste bekannte Weinkellerei der Gegend und elegante Wohnräume beherbergt. Ein heftiger Brand im 3. Jahrhundert n. Chr. führte zur plötzlichen Aufgabe der Anlage. Doch wie in Pompeji begruben die Einstürze die letzten Momente im Leben der Bewohner unter Schichten verbrannter Asche und normalerweise vergänglicher organischer Materialien wie Balken und Holzkonstruktionen.
Der außergewöhnliche Erhaltungszustand der Überreste hat ein ambitioniertes, einzigartiges interdisziplinäres Projekt angestoßen, das die römischen Mauerwerks- und Architekturelemente mit denselben Ressourcen und Techniken wie vor zweitausend Jahren rekonstruieren will. Während des Treffens haben die Teilnehmer die exklusive Gelegenheit, Proben und Materialien zu berühren und so direkt in die Forschung einzutauchen.
Diese hochkarätige Kulturveranstaltung ist eine Kooperation der FAI-Delegationen Cuneo und Saluzzo mit dem Fachbereich Geschichtswissenschaften der Universität Turin (einem vom Ministerium für Bildung, Universitäten und Forschung anerkannten Exzellenzfachbereich) und wird vom Kairos-Zentrum für Archäologische Studien unterstützt.
Die Veranstaltung wird von Roberto Audisio, Kommunikationsmanager des FAI Piemont und Aostatal, und Maurizio Sola, Leiter der FAI-Delegation Saluzzo, eröffnet.
Den wissenschaftlichen Vortrag halten die Hauptverantwortlichen der archäologischen Mission: die Professoren Diego Elia und Valeria Meirano (UniTO, Fachbereich Geschichtswissenschaften) sowie Dr. Veronica Bellacicco und Dr. Simone Guion.
Das Projekt profitiert zudem von den fachlichen Beiträgen der Fachbereiche Physik und Chemie der Universität Turin.
In Zusammenarbeit mit: Abteilung für Geschichtswissenschaften der Universität Turin und Kairos Zentrum für Archäologische Studien
Unter der Schirmherrschaft von: Gemeinde Cuneo und Aufsichtsbehörde für Archäologie, Bildende Kunst und Landschaft der Provinzen Alessandria, Asti und Cuneo
Mit Unterstützung der: CRC Stiftung.
Freier Eintritt, solange Plätze verfügbar sind
