Maria Skłodowska Curie in Italien
Vom 6. bis 28. März ist im Liceo Classico-Scientifico am Corso Giolitti 11 in Cuneo eine Ausstellung über die große polnische Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin Maria Skłodowska Curie zu sehen. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 9:00 bis 14:30 Uhr (Eingang Corso Giolitti 11) und donnerstags und freitags zusätzlich von 14:30 bis 17:30 Uhr (Eingang Via Monte Zovetto 8) geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die von der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Rom gestalteten Ausstellungstafeln illustrieren die drei Italienreisen der großen Wissenschaftlerin. Ihre Entdeckungen zu den chemischen Elementen Polonium und Radium sowie ihre Studien zur Radioaktivität waren grundlegend für die Entwicklung der Chemie und Physik des 20. Jahrhunderts.
Maria Skłodowska Curie kam nach Lurisia, um die Thermalquellen zu erforschen, die aufgrund ihrer bemerkenswerten Heilwirkung als wundersam galten. Lokale Forscher führten diese Wirkung auf das Vorkommen von Autunit, einem radioaktiven Mineral, in den umliegenden Bergen zurück. Die italienische Regierung hatte Maria Skłodowska Curie, Nobelpreisträgerin für Physik und Chemie für ihre Forschungen zur Radioaktivität, nach Italien eingeladen: nach Ischia, Montecatini und im August 1918 nach Lurisia. Dort bestätigte sie die wohltuende Wirkung der radioaktiven Quellen von Lurisia.
Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, mehr über diese berühmte Frau, Maria Skłodowska Curie, zu erfahren, die bis heute ein großes Vorbild für die Emanzipation der Frau ist.