Gitarrenprojekt
Am Dienstag, dem 7. Oktober, tritt der Gitarrist Andrea Monarda im Rahmen der Ghedini-Kunstsaison auf, dem Abschlusskonzert des Gitarrenprojekts 2025, dem traditionellen Gitarrenfestival. Das Konzert findet um 20:30 Uhr im Cantore-Gebäude des Konservatoriums von Cuneo (Via Pascal 9, zweiter Stock, Raum 6) statt.
Der Eintritt ist frei, Reservierungen werden ab Dienstag, dem 30. September, über die angegebene Website empfohlen.
Andrea Monarda, ein international renommierter Gitarrist, zeichnet sich insbesondere durch seine Interpretation zeitgenössischer Musik aus. Er hat über zwanzig Kompositionen uraufgeführt, von denen viele ihm gewidmet sind: Er ist nicht nur ein hochkarätiger Interpret, sondern auch ein Forscher und Musikwissenschaftler, der sich auf zeitgenössische italienische Musik spezialisiert hat.
Das Konzert wird mit einem zeitgenössischen italienischen Werk eröffnet: „Ties“. Das Stück verwebt intime und zarte Melodieanklänge mit einer modernen Tonsprache und schafft so eine Atmosphäre zwischen Introspektion und Lyrik. Die Komponistin ist Rosalba Quindici, Professorin für Musiktheorie, Analyse, Komposition und Dirigieren am Konservatorium „Maderna Lettimi“ in Cesena und Rimini, die anwesend sein wird. Monarda wird anschließend Francisco Tárregas „Fantasia sobre "La Traviata"“ aufführen, eine virtuose Gitarrenbearbeitung von Verdis berühmten Melodien, in der raffinierte Technik mit der melodischen Brillanz der Oper verschmilzt, sowie Heitor Villa-Lobos’ „Zwölf Etüden“, eine wegweisende Sammlung von Gitarrenstücken des 20. Jahrhunderts, die fortgeschrittene Instrumentaltechnik und traditionelle brasilianische Rhythmen mit europäischen Einflüssen verbindet. Den Abschluss bildet Luciano Berios „Sequenza XI“, dessen hundertster Geburtstag im Oktober begangen wird. Die Komposition zählt zu den komplexesten des zeitgenössischen Gitarrenrepertoires und lotet die klanglichen und gestischen Grenzen des Instruments mit einer ausdrucksstarken und experimentellen Sprache aus.