Die Wahrheit liegt im Schatten – Eine Hommage an Berto Ravotti 1924–2014

Wann
Vom 6. Juni 2026 bis zum 19. Juli 2026
Wo
Std
Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Typologie
Die Wahrheit liegt im Schatten – Eine Hommage an Berto Ravotti 1924–2014

Vom 6. Juni bis 19. Juli 2026 kann im Palazzo Samone (Via Amedeo Rossi, 4) in Cuneo die Ausstellung „Die Wahrheit liegt im Schatten“ besucht werden , eine Hommage an Berto Ravotti 1924-2014.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr, an anderen Tagen nach Vereinbarung.

Freier Eintritt.

Als Teil der Reihe „OMG – grandArte 2025–2026 – Die Grenzen des Heiligen“ bietet die Ausstellung Besuchern die einzigartige Gelegenheit, Berto Ravotti zu würdigen , einem Künstler, der sich mit besonderem Engagement für die menschlichen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Respekt vor der Umwelt einsetzte. Vom „jungen Provinzmaler“, wie Ezio Briatore 1978 schrieb, erlangte Ravotti dank seines unermüdlichen Einsatzes für „vielfältige Themen und Experimente“, die ihn zu „ungewöhnlichen Wegen der Malerei“ führten, nationale Anerkennung bei der offiziellen Kunstkritik. Eine Auswahl von rund sechzig Werken , chronologisch geordnet und aus Privatsammlungen in Cuneo stammend, wird in den Ausstellungsräumen des Palazzo Samone präsentiert. Die Werke dokumentieren die drei wichtigsten Phasen seines künstlerischen Schaffens in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Bartolomeo „Berto“ Ravotti (1924–2014), geboren in Montaldo Mondovì und zeitlebens in Cuneo ansässig, war Partisan im Widerstand und erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Accademia Albertina in Turin. Nach einer Zeit als Lehrer widmete er sich ab 1957 intensiv der Malerei, stellte in Italien und im Ausland aus und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Seine künstlerische Auseinandersetzung verlagerte sich von der essentiellen Figuration hin zu einer informellen Malerei, die sich durch Textureffekte und das Thema „Schatten“ auszeichnete – ein charakteristisches Merkmal seiner Bildsprache.
1964 wirkte er am Bau des Ravensbrücker Denkmals für die italienischen Deportierten mit und schuf 1966 ein gemeinsames Werk mit Lucio Fontana. In den 1970er Jahren wandte er sich einer konzeptuelleren Bildsprache zu, während er sich ab den 1980er Jahren spirituellen Themen und multimedialen Experimenten zuwandte. Er stellte in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in verschiedenen italienischen Städten aus.

Information
Veranstalter
grAndarte APS
Soziale Medien
Facebook
Instagram
Telefon
3440637508
Teilen auf
•••