Das Versprechen • Treffen mit Marianna Aprile
Freitag, 15. Mai, 18 Uhr • Sala San Giovanni (via Roma 4, Cuneo) • Kostenlose Online-Reservierungen
1946 war ein entscheidendes Jahr für Frauen. Nach einem langen Weg voller Konflikte, Forderungen und prägender Erfahrungen wie dem Widerstand, zunächst mit den Kommunalwahlen im März, dann mit dem Referendum am 2. Juni und der Wahl der Verfassungsgebenden Versammlung, durften Frauen erstmals wählen und wurden gewählt. Sie waren von Geburt an wahlberechtigt und wurden gewählt. Die 21 Verfassungsgebenden kamen in Montecitorio an, und ihr Beitrag zur Verfassung legte die Grundlagen, die die Kämpfe nachfolgender Generationen von Frauen, Aktivistinnen, Feministinnen und Parlamentarierinnen – sowohl der linken als auch der rechten Seite – in konkrete Gesetze und neue Rechte umsetzen sollten: Scheidung, Abtreibung, Mutterschutz, gleicher Lohn, Reform des Familienrechts. Doch wie steht es heute um diese Rechte? Und sagt uns die erstmalige Anwesenheit einer Frau im Palazzo Chigi wirklich etwas über ein Land aus, in dem der Kampf um die volle Bürgergleichheit der Frauen als gewonnen gelten kann? Marianna Aprile in La promessa Sie zeichnet eine achtzigjährige Geschichte nach, die wir alle kennen sollten, und fragt letztendlich, was vom Versprechen des Frauenwahlrechts übrig geblieben ist: Betrachten Frauen das Wählen immer noch als „eine wunderbare Sache“, wie Lula Tonini es 1946 definierte?
Interviewen Sie den Autor Massimo Mathis.
Marianna Aprile, Journalistin, arbeitet nach fünfundzwanzig Jahren im Printbereich heute mit „Marie Claire“ zusammen, moderiert In onda auf La7 mit Luca Telese und Amici e nemico auf Radio24 mit Daniele Bellasio.
So können Sie teilnehmen
Die Veranstaltung ist kostenlos, aber Sie müssen sich Ihren Platz ab dem 5. Mai hier reservieren
Für weitere Informationen: info@scrittorincitta.it • 0171.444822