Cuneo gedenkt der Richter, die für die Gerechtigkeit starben: zwei Veranstaltungen des Gedenkens und des bürgerschaftlichen Engagements

Wann
Vom 26. September 2025 bis zum 27. September 2025
Wo
Ehrenhalle und Park des Widerstands
Typologie
Cuneo gedenkt der Richter, die für die Gerechtigkeit starben: zwei Veranstaltungen des Gedenkens und des bürgerschaftlichen Engagements
Freier Eintritt

Die Präsentation des Bandes „Portraits of Courage“ und eine Gedenkfeier im Parco della Resistenza sind geplant

Die Gemeinde Cuneo hat am 26. und 27. Septemberum der 28 Richter zu gedenken, die zwischen 1960 und 2015 auf barbarische Weise von Verbrechen, der Mafia und terroristischen Gruppen ermordet wurden. 

Am Freitag, dem 26. September, um 18:00 Uhr, findet im Ehrensaal des Rathauses die Buchpräsentation „Porträts des Mutes: Der italienische Staat und seine Richter“ (Verlag: Nuova Scienza) statt. Es ist das bisher einzige in Italien erschienene Buch, das allen ermordeten italienischen Richtern gedenkt und eine umfassende Analyse des Kampfes der Institutionen gegen das Verbrechen bietet. Das von einer Gruppe von Richtern verfasste Buch wurde von Stefano Amore, Richter am Verfassungsgericht, herausgegeben. Er wird bei der Präsentation sprechen und den Inhalt des Buches mit Alessandro Ferrero, dem Präsidenten der Anwaltskammer von Cuneo, diskutieren.

Am Samstag, dem 27. September, um 10:00 Uhr, wird im Parco della Resistenza eine Gedenktafel für die 28 im Dienst ermordeten Richter enthüllt und eine Rotbuche zu ihrem Gedenken gepflanzt. Während der Zeremonie Alessandra Galli, Tochter von Guido Galli, und Stefano Amore den Anwesenden eine Würdigung der ermordeten Richter mitteilen. 

Wir freuen uns sehr, diese beiden hochkarätigen Veranstaltungen auszurichten. Wir müssen das Wirken und die Leidenschaft derer würdigen, die ihr Leben für die Gerechtigkeit gaben und dafür büßten. Das Beispiel und die Hingabe derer, die mit ihrem Einsatz zum Leben unseres Landes beigetragen haben, müssen weiterhin leuchten und allen, insbesondere jungen Menschen, als Vorbild dienen. Ihr Andenken zu bewahren und für Recht und Gerechtigkeit einzutreten, ist der Weg, um zu zeigen, dass ihre Mörder nicht gesiegt haben“, erklärte Bürgermeisterin Patrizia Manassero.

Die Veranstaltungen wurden vom Kulturdezernat mit Unterstützung des Amtes für öffentliches Grün organisiert.

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